Das Stuttgarter Operettenensemble...


... wer ist das überhaupt?

Ein Ensemble junger, engagierter Musiker, die vor allem eines verbindet: die Liebe zur Musik – zu ihrem reichen Schatz an zeitlos-begeisternden Werken. Das Stuttgarter Operettenensemble möchte die Tradition der Operette pflegen und sie insbesondere auch für junge Menschen attraktiv machen.


Warum Operette?
Weil kaum eine andere Musikgattung so bunt und lebendig ist – musikalisch gehaltvoll, hintergründig, fröhlich und schwungvoll zugleich.
Die Operette vereinigt das Portrait des Allzumenschlichen mit der pulsierenden Lebensfreude , die Operette reißt mit und rührt die Seele an, kurz: Hier wirken Musik und Worte auf alle Sinne.


Und das Publikum?
Die Erfahrungen des Ensembles sind mit einer Vielzahl erfolgreicher Produktionen gewachsen. Die Sänger und Musiker legen größten Wert darauf, durch ihr Können einen möglichst engen Kontakt mit dem Publikum aufzubauen.
Ihr gemeinsames Ziel ist und bleibt, ihr Publikum zu begeistern - und so wundert es nicht, dass sie stets neue Anhänger für die Operette gewinnen.

Termine:

Samstag, 7. August. 2010, 17.00 Uhr, Stuttgart Sommerfest, Bühne vor der Oper mit Werken von Lehar, Strauss u.v.a.

Samstag, 11.9.2010, 20.00 Uhr und Sonntag, 12.9., 15.00 Uhr, Ludwigsburg, Venezianische Messe, Hauptbühne, Auszüge aus "Eine Nacht in Venedig u.a.

Sonntag, 23. Januar 2011, 16.00 Uhr, Stuttgart Bad Cannstatt, Bezirksrathaus, Marktplatz, mit Werken von Suppè, Lehàr, Strauss u.a.

 

Auch ohne Sekt Champagnerlaune – Umjubeltes Konzert in Albstadt

Noch gehört es zum „guten Ton“ der Stadt, das Stuttgarter Operettenensemble zum Beginn eines neuen Jahres einzuladen. Doch was wird die Zukunft bringen?
Es bedurfte nicht erst der zündenden Aufforderung „Hereinspaziert“ durch den Komponisten Carl Michael Ziehrer, denn lange vor Konzertbeginn hatte sich eine große Zuhörerschar eingefunden, angelockt durch eine Musikgattung, die sich wie keine andere so bunt und lebendig präsentiert. Mal zärtlich und lyrisch-sentimental, mal temperamentvoll und voll unbändiger Fröhlichkeit, gleichfalls spritzig und hintergründig greift sie alle Facetten menschlicher Gefühle auf. Und gerade deshalb entschieden sich acht Musikerinnen und Musiker für dieses Genre und verbanden sich zum Stuttgarter Operettenensemble, dem sich Gudrun Kohlruss (Sopran) und Hubert Mayer (Tenor) anschlossen.
Gemeinsam brachen sie auf ins Operettenland, wobei Winfried Roesner in bewährter Weise den Weg mit Anekdoten und Geschichten garnierte. Rasch war der Funke auf das Publikum übergesprungen, nachdem sich das charmante Gesangsduo tändelnd und tänzelnd bei Emmerich Kàlmàns „Csàrdasfürstin“ näher kam, bevor Hubert Mayer in der einsamen Puszta von den lieblichen Wiener Frauen schwärmte und nach der ungestümen Ouvertüre zur „Schönen Galathee“ in die von Franz von Suppè ersonnene antike Mythenwelt abtauchte und leidenschaftlich der marmornen Schönheit huldigte.
In der Operettenwelt „schäumt noch das duft'ge Nass“, doch die Wirklichkeit ernüchtert. „Wir befinden uns in der schwierigsten finanziellen Lage, in der Albstadt je war“, hatte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow eingangs beklagt. Die Stadt komme an Einsparungen nicht vorbei, Optimismus und Lebensfreude seien dennoch wichtig.
Ein Raunen ging durch den Saal, als das Stadtoberhaupt bedauerte, das traditionelle Glas Sekt für jeden Gast nicht mehr spendieren zu können. Der zweite Teil des Konzerts bewies jedoch, dass auch ohne Sekt Champagnerlaune entsteht. So erzeugte das Operettenensemble mit dem „Ballsirenen“-Walzer einen Melodienrausch, entführte mit Herz und Schmerz in Franz Lehàrs fernes „Land des Lächelns“, bis das zurück gekehrte Sängerpaar stimmgewaltig einen „Feuerstrom der Reben“ entfachte.
Der Operettenabend wurde zu einem musikalischen Hochgenuss. Die Sopranistin begeisterte durch einschmeichelnde Interpretationen, perlende, federleichte Koloraturen und eine große stimmliche Variationsbreite. Partner Hubert Mayer überzeugte ebenfalls mit hingebungsvoll vorgetragenen Partien und eine energiegeladene Virtuosität. Technisch brillant und mit Feingefühl passte das Orchesterensemble den Melodienreigen in einen glanzvollen Rahmen ein. Kein Wunder, dass mit Applaus nicht gespart wurde, wofür das Team mit vier Zugaben dankte, darunter natürlich der bei keinem Neujahrskonzert fehlende „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss Vater.
Wie im Fluge war der Spätnachmittag vergangen, so dass sich das von Winfried Roesner am Beginn eingangs zitierte Kästner-Gedicht aufdrängte: „Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege….und stirbt in einem Jahr. Und das ist bald!“
Monika Brauner-Noack
Zollern-Alb-Kurier vom 04.01.2010

Sorgenfrei und selig mit Musik
Stuttgarter Operettenensemble beschert Albstadt einen schwungvollen Jahresauftakt Schwarzwälderboten vom 4.1.2010
Zum vierten Mal hat das Stuttgarter Operettenensembledas Neujahrskonzert gestaltet- und jedes Mal vor noch größerem Publikum. Kein Wunder, denn die Akteure hatten sich einmal mehr etwas Neues einfallenlassen.
Ganz mucksmäuschenstill - so kennen die Albstädter Gudrun Kohlruss nicht. Zur Statueerstarrt rollt sie herein, zwei Männer zu Füßen. In einem hinreißenden rosa Kleid gibt sie die schöne Galathé aus Franz von Suppés gleichnamiger Operette und bringt Winfried Roesner damit ganzschön ins Schwitzen. Denn die schöne Galathé sei für Millionenversichert, verkündet der Moderator aufgeregt. Erst als Tenor Hubert Mayer sie durch sein Flehen zum Leben erweckt hat .stellt sich heraus, dass der wahre Wert der Schönen in ihrem Innenleben besteht: Mann, kann die singen! Die Albstädter wissen das, und immer mehr wollen sich selbst davon überzeugen. Vollbesetzt, auch auf den Rängen, ist das Neujahrskonzert des Stuttgarter Operettenensembles, das mit hinreißenden Operetten die Sorgen vertreibt und die Zuschauer für fast drei Stunden schwelgen lässt in süßer Seligkeit: mit Melodien von Carl Ziehrer, mit Stücken aus Emmerich Kálmáns »Die Csàrdàsfürstin«, mit Arien aus Franz Lehàrs »Land des Lächelns« und»Der Zarewitsch«. Dass Johann Strauss' bekannteste Stücke aus der »Fledermaus«da nicht fehlen dürfen, wissen die Fans der Stuttgarter, die diesmal neue Gesichter in ihren Reihen haben: allen voran Hubert Mayer.
Der Tenor ergänzt mit seiner warmen, prägnanten Stimme perfekt den Gesang von Gudrun Kohlruss, die in verschiedensten Rollen und Roben die Königin des Abends ist. Mit ihrem Sopran singt sie »Leise bebt und zaubrisch schwebt«,hofft sehnsuchtsvoll »Einer wird kommen« und verführt den Herrn Marquis, ausdrucksstark
bis zum letzten Ton. Das Volumen seiner kraftvollen Stimme bringt Mayer besonders schön in »Dein ist mein ganzes Herz« zum Ausdruck
- und bei den Zugaben »Lippen schweigen« aus der»Lustigen Witwe«, »Schenkt man sich Rosen in Tirol« aus dem »Vogelhändler« und dem
temperamentvollen »Komm mit nach Varasdin« aus »Gräfin Mariza«.
Bindeglied zwischen den Stücken ist Winfried Roesner, der sie nicht nur ansagt, sondern mit humorvollen, nachdenklichen und geistreichen
Kommentaren dem Abend die Würze gibt. Und das Ensemble? Die
Musiker sind nicht nur Beiwerk, sondern treten mit temperamentvollen
Interpretationen des Ballsirenen-Walzers von Lehàr, Strauss' Rosenmontags-Walzer »Künstlerleben«, dem »Radetzky Marsch«
und anderen Ohrwürmern in den Vordergrund. Pianist Andreas Kersten
und Michael Wille als erster Violinist -Mike Hoover neben sich - führen das Ensemble zu höchster Präzision bei Einsatz und Intonation. Mit ihrem Cello bringt Regine Friederich Schwung hinein, während Udo Königs am Bass für Ausgewogenheit sorgt. Flötistin Antje Langkafel und
Oboist Andreas Vogel bekommen Verstärkung von Jens Singer, der an der Klarinette kurzfristig eingesprungen ist -seine Sache aber sehr gut
macht. So ist das Neujahrskonzert einmal mehr ein sorgenfrei-
seliger Einstand ins neue Jahr, und die Zuschauer erklatschen
sich stehend Zugaben, bis ihnen die Arme wehtun- in Vorfreude auf 2011.

 

 

 

Referenzliste:

Stuttgarter Operettenensemble

Referenzliste:

Stadt Stuttgart, der Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster
Stadt Stuttgart, Frau Mohrmann, Leiterin Referat für Protokoll und Empfänge
Kulturamt Stuttgart, Herrn Dr. Ostberg
Kulturamt Stuttgart, Herrn Achim Laur
Kulturamt Stuttgart, Herrn Werner Stiefele
Kulturamt Stuttgart, Frau Ursula Denkinger
VMS Stuttgart, Geschäftsleiter Herrn Kübler
In. Stuttgart, Herrn Christen, Veranstaltungs GmbH
Herr Klaus von Maur, Club Privileg, Stuttgart
Veranstaltungsring Denkendorf, Herrn Tonn
Kulturamt Weinstadt, Frau Gabler
Veranstalter „Kultur um vier“, Herrn Dr. Drescher-Pfeiffer
Förderer der Wilhelma e.V. Vors. Frau Hempel
Kulturamt der Stadt Groß-Umstadt, Frau Borchert
Klinikum Ludwigsburg, Prof. Dr. Frühmorgen
Stadt Kornwestheim, Herrn Dr. Rommelfanger, Oberbürgermeister a.D.
Gemeinde Weissach, Herr Volker Kühnemann, ehem. Bürgermeister
Herrn Wolfgang Steng, Geschäftsführer
Albstadt, Herr Roscher, Kulturamtsleiter der Stadt Albstadt
Konzertfreunde Denia, Spanien, Frau Ilse Kübler
Uhingen, Kulturamt, Frau Schmidt
Baltmannsweiler, Frau Schneider, Kulturamt
Insel Mainau, Gräfin Bettina Bernadotte